Unser Studienangebot befähigt Studierende dazu, theoriegeleitet einen kritisch-emanzipatorischen und reflexiven Geographieunterricht zu entwickeln und zu gestalten sowie zugleich damit Schüler:innen darin unterstützen, sich die Welt kritisch, reflexiv und selbstbestimmt zu erschließen. Bereichert werden die Lehrveranstaltungen durch die langjährigen Schul- und Studienseminarerfahrungen sowie den daraus resultierenden empirischen Erkenntnissen unserer Lehrenden. Zugleich unterstützen wir die Arbeit an Schulen und Studienseminaren durch die Bereitstellung von Lehr- und Unterrichtsmaterialien aus unseren Lehrveranstaltungen sowie durch die Durchführung gemeinsamer Projekte.

Unsere Forschung untersucht, wie ein gewaltsensibler Ansatz die im Geographieunterricht behandelten Themen kritisch reflektiert und wie diese dementsprechend didaktisch aufbereitet werden können. Zugleich analysieren wir das affektive Potenzial von Hoffnung nach Bloch (1993), um Lernende zu einer pro‑aktiven Haltung gegenüber einer sich wandelnden Welt zu motivieren. Darüber hinaus interessieren wir uns dafür, welche Potenziale Filmische Geographien für transformative Bildungsmomente im Nachhaltigkeitskontext entfalten können. Ziel ist es, aus diesen drei Perspektiven heraus Unterrichtskonzepte zu entwickeln, die transformatives, hoffnungsvolles und gewaltsensibles Lernen im schulischen Geographieunterricht ermöglichen und einen Beitrag zur Bildung für eine sozial-ökologische Transformation leisten.

Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht die Frage, inwiefern Filmische Geographien den Geographieunterricht fachlich und didaktisch bereichern können. Unter Filmischen Geographien verstehe ich einerseits filmisch konstruierte Landschaften, deren räumliche Gestalt nicht mit real existierenden Erdflächen korrespondiert, sondern von Regisseur:innen gezielt erzeugt wird, um spezifische narrative Funktionen zu erfüllen – etwa im Sinne innerer Landschaften, die die Gefühlswelt einer Hauptfigur audiovisualisieren oder symbolische Landschaften, die beim Publikum eine bestimmte Atmosphäre heraufbeschwören. Andererseits umfasst das theoretische Konzept auch für die Geographie interessante Inhalte, die Filme adressieren, und die perspektivische Medialität, mit der Regisseur:innen ihre eigene Sichtweise und Bewertung des jeweiligen Phänomens inszenieren, wie beispielsweise Piraterie in internationalen Gewässern in Captain Philipps (2013). Die Frage nach dem fachlich-didaktischen Mehrwert Filmischer Geographien für und im Geographieunterricht wird aus drei miteinander verknüpften Perspektiven bearbeitet: erstens empirisch, indem der Einfluss filmisch konstruierter Geographien auf die imaginären Geographien Jugendlicher untersucht wird; zweitens theoretisch durch die Entwicklung eines Kompetenzmodells „geographischer Filmlesekompetenz“; und drittens unterrichtspraktisch, indem konkrete Unterrichtskonzepte erarbeitet werden, die filmische Erlebnisangebote gezielt in die Lernprozesse eines kritisch-reflexiven Geographieunterricht integrieren.

Derzeit erweitere ich das Projekt um die Frage, welchen Beitrag filmische Geographien zur transformativen Nachhaltigkeitsbildung leisten können. Fener untersuche ich in diesem Zusammenhang, inwieweit die theoretischen Ansätze der Non‑Representational Theory nach Thrift (2007) – insbesondere deren Fokus auf Affekt, Performativität und Alltags­praxis – die didaktische Aufbereitung filmischer Narrative im Geographieunterricht ergänzen und vertiefen können.

Ansprechpartnerin: Dr. Marion Plien

Seit mehr als 10 Jahren stehen die Geographien der Gewalt im Fokus fachdidaktischer Forschung von Herrn Prof. Dr. Volker Wilhelmi und Thilo Neunzig. Der internationale Terrorismus, Fake News, Populismus, Rassismus sowie gesellschaftliche Destabilisierung und ihre Auswirkungen wurden sowohl fachlich als auch fachdidaktisch analysiert und als aktuelle, relevante Inhalte unseres Schulfaches gesetzt. Eine weltweit neue Dimension psychischer Gewaltanwendung, mitgetragen von den Möglichkeiten neuer Kommunikationstechnologien, finden besondere Berücksichtigung. Ebenso geht es um die dramatischen Folgen für viele Menschen: die Grenz-, Migrations- und Konfliktgeographien. Der Einfluss der amerikanischen Politik ist dabei unverkennbar bis heute: Donald Trump beschleunigte bereits in seiner ersten Amtszeit diese Entwicklungen, seine nun zweite Amtszeit führt aktuell nochmals in größtem Ausmaß zu einer Dynamisierung der Phänomene, die die Geographien der Gewalt beschreiben. Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung bestimmt nationale, vor allem dann aber auch globale Verschiebungen bisher als sicher angenommener Regeln und Verträge. Die Menschen sind verunsichert. Gerade diese allgemeine Destabilisierung ist der Nährboden für weitere Gewalt.

Kooperationsveranstaltungen zur Lehrer:innen-Fortbildung mit der Fridtjof-Nansen-Akademie Ingelheim (FNA), geeignet für Student:innen, Referendar:innen und Lehrer:innen: https://www.wbz-ingelheim.de/fridtjof-nansen-akademie/veranstaltungen/

Ansprechpartner: Prof. Dr. Volker Wilhelmi und Thilo Neunzig

Globaler Terrorismus, Fake News, filmische Imaginationen der Welt, ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen der Intensivnutztierhaltung auf lokaler, globaler und glokaler Ebene sind nur einige Phänomene, die Gesellschaften und ihre räumlichen Verhältnisse beeinflussen, im Geographieunterricht aber bisher kaum oder gar nicht thematisiert werden. Die Fachdidaktik Mainz bringt daher WissenschaftlerInnen, FachdidaktiktikerInnen, LehrerInnen und Studierende zusammen, um mehrperspektivisch Unterrichtsmaterial und – hilfen zu diesen und ähnlichen Themen zu entwickeln. Daraus resultieren institutsinterne Publikationen, die den Schulen zugänglich gemacht werden. Studierende haben die Möglichkeit sich entweder mit ihren Forschungserkenntnissen aus Master- oder Bachelorarbeiten, Forschungslehrveranstaltungen oder Unterrichtskonzeptionen aus den Fachdidaktikseminaren zu beteiligen.
Dabei handelt es sich bei der Publikationsreihe um eine Weiterentwicklung der von Herrn Prof. Meyer initiierten Publikation. Zwischen 1993 und 2012 veranstaltete das Geographische Institut gemeinsam mit der Wissenschaftlichen Weiterbildung der Johannes Gutenberg-Universität Fortbildungsseminare für Erdkundelehrerinnen und Erdkundelehrer. Die Ergebnisse dieser Tagungen wurden in der Reihe „Mainzer Kontaktstudium Geographie“ veröffentlicht, das sich seitdem über die Fachgrenzen hinaus etabliert hat.

Ansprechparnter:innen: Dr. Marion Plien und Prof. Dr. Volker Wilhelmi

„Förderung eines BNE-Lehrkonzepts für die erste Phase der Lehrkräftebildung“ (Förderung: ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ 2025-2028)

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist an Universitäten in Rheinland-Pfalz bislang nur vereinzelt und meist auf Initiative einzelner Lehrender in der ersten Phase der Lehrkräftebildung verbindlich verankert. Angesichts der bestehenden landes- und bundesweiten BNE-Strategien ist jedoch eine systematische und strukturelle Integration von BNE in die Lehrkräftebildung notwendig. Vor diesem Hintergrund will die Länderinitiative Lehramtsstudierende dazu befähigen, globale Herausforderungen, die Konzepte nachhaltige Entwicklung, die Agenda 2030 sowie Ideen der sozialökologischen Transformation kritisch reflexiv zu verstehen und in ihre unterrichtliche Praxis zu integrieren. Damit adressiert sie die Kernidee der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit des BMZ: bei Schüler:innen das Bewusstsein für globale Zusammenhänge zu schärfen, zur Reflexion eigener Bedeutungsperspektiven und Wertvorstellungen anzuregen sowie das Angebot und den Rahmen bieten, die kollektive Handlungskompetenz zu fördern.

Das Ziel der Länderinitiative ist die Entwicklung eines interdisziplinären, didaktisch fundierten Lehrkonzepts für die Lehrkräftebildung für nachhaltige Entwicklung (LBNE) basierend auf dem Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung (2025). Dabei werden Ansätze aus unterschiedlichen Kompetenzmodellen integriert, das Professionskompetenzmodell von Baumert und Kunter (2011) aufgegriffen und die Erkenntnisse aus der empirischen Forschung berücksichtigt. Der Projektablauf orientiert sich an einem Design-Based-Research-Ansatz, um theoriegeleitete Praxis und empirische Evidenz eng zu verknüpfen. Unterstützt wird die Länderinitiative über alle Phasen hinweg durch das LBNE-Netzwerk, das an das Netzwerk der Zentren für Lehrer:innenbildung anknüpft und Akteur:innen der Lehrkräftebildung aus Universitäten, Studienseminaren, Schulen, NGOs sowie Ministerien und nachgeordneten Behörden zusammenbringt.

Das Lehrkonzept wird in Form eines Zertifikats angeboten, das sich an Lehramtsstudierende aller Fächer und Semester unabhängig vom Studienseminar richtet. Innerhalb von zwei Semestern durchlaufen Studierende eine strukturierte Lernarchitektur (Orientieren – Vertiefen – Anwenden), die sowohl Fachwissen als auch didaktische Kompetenzen vermittelt und in einem Praxisprojekt zur Anwendung kommt.

Weitere Informationen zum Projekt: https://ges.engagement-global.de/bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung-fuer-die-lehrkraeftebildung.html

Ansprechpartner:innen: Dr. Marion Plien und Timo Graffe

„Fachdidaktische Unterrichtsplanung – Fachspezifisch und Fachübergreifend (FaPlan)“ (Förderung: StIL – Stiftung Innovation in der Hochschullehre 2022-2024)

Ziel des Projekts war die Konzeption und Erprobung fachübergreifender, multimedialer, flexibel einsetzbarer Lernmodule, die Lehramtsstudierende verschiedener Unterrichtsfächer beim Erwerb und Ausbau einer fachübergreifenden professionellen Handlungskompetenz unterstützen sollen. Die Lernmodule ermöglichen Studierenden, fachspezifische didaktische Kompetenzen zu vertiefen und eine fachübergreifende didaktische Perspektive aufzubauen. Sie entwickeln so ein Konzept unterrichtlicher Praxis, auf dessen Grundlage Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Fächer deutlich und Kooperationen in der Praxis erleichtert werden. Die Studierenden sind und waren nicht nur die Zielgruppe des Projekts, sondern gestalteten die Lernmodule auch von Anfang an mit, indem sie ihre Bedürfnisse reflektieren und formulierten und darauf aufbauend Inhalte erarbeiteten.

Im Projekt arbeiteten zunächst die Didaktik der politischen Bildung, die Didaktik der Geographie und die Fachdidaktik Deutsch zusammen, weitere Fächer können hinzukommen. Die multimedial gestalteten Lernmodule enthalten Erklärvideos, Podcasts, Interviews mit Lehrkräften, Fachtexte, Literaturtipps, Übungs- und Reflexionsaufgaben. Sie sind über Moodle zugänglich, sodass sie von nachfolgenden Studierendengenerationen genutzt und von weiteren Fachdidaktiken übernommen werden können, um die eigene Fachperspektive zu erweitern.

Ansprechpartnerin: Dr. Marion Plien

Bildung für nachhaltige Entwicklung in interdisziplinären Vermittlungskontexten“ (Förderung: GLK 2015-2017)

In den Sommersemestern 2015, 2016, 2017 und 2019 wurden interdisziplinäre Lehrveranstaltungen mit dem Titel „Nachhaltigkeit: Drei Fächer – drei Perspektiven – ein Seminar“ durchgeführt. Daran waren die Fächer Sport (nur im Sommersemester 2016), Politik (Prof. Dr. Kerstin Pohl, Anna Krekeler) und Biologie (Prof. Dr. Daniel Dreesmann) beteiligt. Das Ziel des interdisziplinären Lehrangebots war es, Masterstudierenden dieser drei Fächer die Möglichkeit zu geben in interdisziplinären Teams Unterricht als Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung zu planen, schulpraktisch umzusetzen, auszuwerten und sich dabei der eigenen (Schul-)Fachperspektiven bewusst zu werden. 2015 stand der Mainzer Sand, 2016 die Windenergie, 2017 und 2019 die intensive Nutztierhaltung im Fokus. Dabei wurden Daten erhoben, um die Effizienz der geplanten Lernumgebungen und der existierenden theoretischen Perspektiven zu diesem Thema zu analysieren. Davon ausgehend wurde dann im Jahr 2020 von den Projektleiter:innen Unterrichtsbausteine für die Publikationsreihe „Themen und Materialien“ entwickelt und publiziert.

Ansprechpartnerin: Dr. Marion Plien

Die Lehre der Fachdidaktik am Geographischen Institut basiert auf den Vorgaben der Curricularen Standards für das Fach Geographie (Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur 2013). Aus ihnen ergehen grundlegende Empfehlungen für Leitbild, Kompetenzen und Inhalte der fachlichen Ausbildung. Die Modulhandbücher der lehramtsbezogenen Studiengänge der Geographie (B.Ed. und M.Ed.) wurden aus diesen Standards abgeleitet. In den unten angegebenen Links finden sich Beschreibungen der konkreten Inhalte und Kompetenzziele der einzelnen Modulbausteine und deren Lehrveranstaltungen, die die abstrakten Texte der Modulhandbücher konkretisieren und veranschaulichen sollen.

Liebe Studierende,

gerne betreuen wir Abschlussarbeiten sowohl im B.Ed- als auch im M.Ed-Studiengang. Wir freuen uns sehr über Ihre eigenen, kreativen Forschungsideen. Falls Sie noch auf der Suche nach Inspiration für ein übergeordnetes Thema sind, so finden Sie nachfolgend jene Bereiche, auf die wir jeweils spezialisiert sind.

Bitte beachten Sie bei Ihrer Anfrage, dass zwar alle Lehrenden eine Bachelorarbeit betreuen können, eine Masterarbeit hingegen nur Dr. Marion Plien und Prof. Dr. Volker Wilhelmi.

Themenbereiche für Abschlussarbeiten:

  • Dirk Munthin (BA): Digitalität/Digitalisierung, Entwicklung LdL-basierter Unterrichtskonzepte für die Geographiedidaktik, Entwicklung leistungsfähiger Aufgabenformaten zur Integration der Verkehrserziehung / Mobilitätsbildung in den Geographieunterricht, Exkursionsdidaktik
  • Thilo Neunzig (BA): Digitalität/Digitalisierung, Erdkunde und Gesellschaftslehre, Exkursionsdidaktik, Geographien der Gewalt, Schulbuch
  • Marion Plien (BA, MA): geographische Filmbildung, (Geo)Resilienzförderung im Unterricht, Geopolitik und politische Bildung im Geographieunterricht, experimentelle Lernformen, natur- und geisteswissenschaftliche Bildung im Geographieunterricht, sprachsensibler und sprachbewusster Geographieunterricht, transformative (Nachhaltigkeits)Bildung, Politiken der Hoffnung im Geographieunterricht
  • Henning Schröder-Bode (BA): folgt
  • Volker Wilhelmi (BA, MA): Exkursionsdidaktik, Geographien der Gewalt, Perspektiven auf Entwicklung, Physische Geographie und experimentelle Lernformen, Schulbuch, Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung im Geographieunterricht

„To be(lingual) or not to be(lingual)“

Bilingualer Unterricht ist mehr als nur Sachfachunterricht in einer Fremdsprache. Er verknüpft fachliches und sprachliches Lernen und fördert damit sowohl die Fachkompetenz als auch die fremdsprachliche Ausdrucksfähigkeit der Schüler:innen. Durch den Einsatz der Fremdsprache als Arbeitssprache vertieft er zugleich interkulturelles Verständnis, stärkt kritisches Denken und bereitet die Schüler:innen auf die zunehmende Internationalisierung in Ausbildung, Studium und Berufsleben vor. Trotz dessen steht fachlich-inhaltliches Lernen letztlich im Vordergrund.

Zur Qualifizierung als Lehrkraft für den bilingualen Sachfachunterricht wird der Erwerb des Zusatzzertifikates „Bilingualer Erdkundeunterricht – Englisch oder Französisch“ als eine spezifische Prüfungsleistung über das reguläre Studium hinaus angeboten. Es vermittelt die erforderlichen fachlichen, sprachlichen und fachdidaktischen Kompetenzen, um bilingualen Unterricht professionell zu planen, durchzuführen und zu evaluieren. Abgeschlossen wird die Ausbildung an einer Seminarschule mit bilingualer Ausrichtung.

Aufbau der drei Lehrveranstaltungen des Zusatzprogramms:

  • Kurs 1: Bilinguale Fachdidaktik I – Grundlagen des bilingualen Erdkundeunterrichts in englischer oder französischer Sprache
  • Kurs 2: Bilinguale Fachdidaktik II – Unterrichtspraktische Übungen des bilingualen Erdkundeunterrichts in englischer oder französischer Sprache
  • Kurs 3: Seminar zum Erwerb fremdsprachlicher Kenntnisse (Englisch/Französisch) im Sachfach Geographie*

Die Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen erfolgt über Jogustine.

* Fallweise kann der Nachweis über Fremdsprachenkenntnisse im Sachfach (Kurs 3) über die erfolgreiche Teilnahme mit einem benoteten Leistungsnachweis durch die folgenden Optionen anerkannt werden:

  • Lehrveranstaltung mit geographischem Inhalt während des Studiums im englisch-/französischsprachigen Ausland
  • fremdsprachige Lehrveranstaltung des Geographischen Instituts der JGU Mainz
  • fremdsprachige Lehrveranstaltung mit geographischem Inhalt am Department of English Linguistics oder am Romanischen Seminar der JGU Mainz

Vor Kursbeginn wird empfohlen, eine mögliche Anerkennung mit der Ansprechpartnerin (Dr. Marion Plien) für das bilinguale Zusatzzertifikat am Geographischen Institut abzusprechen. Eine Doppelanerkennung der Lehrveranstaltungen ist nicht möglich.

Sprachliche Voraussetzungen

Das Studienangebot richtet sich primär an Studierende, die neben dem Sachfach Geographie auch Englisch oder Französisch im Studiengang Lehramt am Gymnasium studieren. Sie sollen durch diese Qualifikation auf die Ausbildung für den bilingualen Unterricht im Referendariat vorbereitet werden. Die Ausbildung ist auch möglich, wenn die Fremdsprache oder das Sachfach als Erweiterungsfach belegt wird.

Studierende, die neben dem Sachfach Geographie nicht die Fremdsprache (Englisch oder Französisch) studieren, wird ein Sprachvermögen im Bereich des C1-Niveaus entsprechend des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen als Voraussetzung für die bilinguale Zusatzausbildung empfohlen. Spätestens für die bilinguale Ausbildung im Referendariat muss eine Sprachkompetenz auf dem Niveau C1 vorliegen.

Ausstellung des Zertifikats zur bilingualen Zusatzausbildung:

Nach dem Nachweis der erforderlichen Prüfungsleistungen wir das Zertifikat für die bilinguale Zusatzausbildung am Geographischen Institut ausgestellt. Wenden Sie sich hierzu bitte eigenständig nach der erfolgreichen Teilnahme aller drei Lehrveranstaltungen an:

Dr. Marion Plien

Geographisches Institut, JGU Mainz

Raum: 04-164

E-Mail: m.plien@geo.uni-mainz.de

Nachdem Erwerb des Zusatzzertifikats für den bilingualen Erdkundeunterricht:

Den Studierenden wird empfohlen, schulpraktische Erfahrungen im bilingualen Unterricht zu sammeln (z.B. durch Pflichtschulpraktika oder zusätzliche Schulpraktika). Zudem können universitäre Leistungsnachweise zum bilingualen Unterricht von der Seminarleitung in Absprache mit dem Landesprüfungsamt als Ersatz für das Kolloquium im Referendariat anerkannt werden (Auszug aus dem Rundschreiben des MfBWWK vom 16.101.2014, II.2).

Weiterführende Informationen:

Im Folgenden wird keine Garantie auf Vollständigkeit gegeben.

1. Aktuelle Schulbücher RLP

Orientierungs- und Mittelstufenbücher

Eberth, A., Hansen, J., Koch, C., Koch, J., Schlitt, M. und L. Thurn (2021): Seydlitz Erdkunde 1. Gymnasium Rheinland-Pfalz. Braunschweig (Westermann Bildungsmedien Verlag GmbH)
Eberth, A., Hallermann, S., Koehlen, A. van der, S., M. Pahlke (2015): Seydlitz Erdkunde 2. Gymnasium Rheinland-Pfalz. Braunschweig (Westermann Schroedel Diesterweg Schöningh Winklers GmbH)
Eberth, A., Hallermann, S., Koehlen, A. van der (2015): Seydlitz Erdkunde 3. Gymnasium Rheinland-Pfalz. Braunschweig (Westermann Schrödel Diesterweg Schöningh Winklers GmbH)
Latz, W. (Hrsg.) (2021): Diercke Erdkunde Gymnasium Rheinland-Pfalz Band 1. Braunschweig (Westermann Bildungsmedien Verlag GmbH)
Latz, W. (Hrsg.) (2022): Diercke Erdkunde Gymnasium Rheinland-Pfalz Band 2. Braunschweig (Westermann Bildungsmedien Verlag GmbH)
Latz, W. (Hrsg.) (2022): Diercke Erdkunde Gymnasium Rheinland-Pfalz Band 3. Braunschweig (Westermann Bildungsmedien Verlag GmbH)
Wilhelmi, V. (Hrsg.) (2022): Terra Erdkunde 1. Gymnasium Rheinland-Pfalz. Stuttgart (Klett Verlag)
Wilhelmi, V. (Hrsg.) (2022): Terra Erdkunde 2. Gymnasium Rheinland-Pfalz. Stuttgart (Klett Verlag)
Wilhelmi, V. (Hrsg.) (2022): Terra Erdkunde 3. Gymnasium Rheinland-Pfalz. Stuttgart (Klett Verlag)

Oberstufenbücher

Bauer, J., Hallermann, S., Lenz, W. und F. Morgeneyer (2014): Seydlitz Erkunde Sozialkunde 11/12. Braunschweig (Schroedel)
Koch, J., Morgeneyer, F., Schmidt, M. und L. Thurn (2023): Seydlitz Erdkunde. Grundfach Sekundarstufe II. Gymnasium Rheinland-Pfalz. Braunschweig (Westermann Bildungsmedien Verlag GmbH)
Koch, R. und J. Neumann (Hrsg.) (2014): Mensch und Raum. Geographie Oberstufe. Berlin (Cornelsen)
Korby, W. und A. Kreus (Hrsg.) (2022): Fundamente Geographie Oberstufe. Stuttgart (Klett Verlag)
Latz, W. (Hrsg.) (2017): Diercke Geographie. Braunschweig (Westermann Schroedel Diesterweg Schöningh Winklers GmbH)
Latz, W. (Hrsg.) (2019): Diercke Praxis SII – Arbeits- und Lernbuch Einführungsphase. Braunschweig (Bildungshaus Schulbuchverlage Westermann Schroedel Diesterweg Schöningh Winklers GmbH)
Latz, W. (Hrsg.) (2021): Diercke Praxis SII – Arbeits- und Lernbuch Qualifikationsphase. Braunschweig (Westermann Bildungsmedien Verlag GmbH)
Wilhelmi, V., Kreus, A., Korby, W. und N. von der Ruhren (2011): Terra Geographie Oberstufe Rheinland-Pfalz. Stuttgart (Klett Verlag)

2. Atlanten und Zubehör

Dornbusch, J. (Red.) (1996): Diercke-Handbuch. Materialien, Methoden, Modelle zum Diercke-Weltatlas und Diercke-Weltatlas Ausgabe 2
Diercke Drei Universalatlas (2016)
Diercke International Atlas (2010)
Diercke Modellregister (2016)
Diercke Weltatlas (2015)
Korby, W. und A. Kreus (2022): Haack Weltatlas. Stuttgart (Klett Verlag)

DGfG (2020): Bildungsstandards im Fach Geographie für den Mittleren Schulabschluss – mit Aufgabenbeispielen. Deutschland.

MfB (2021): Lehrplan für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer. Erdkunde, Geschichte, Sozialkunde. Mainz.

MfB (2024): Lehrplan für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer. Mainzer Studienstufe – Erdkunde, Geschichte, Sozialkunde. Mainz.

GEOGRAPHIE HEUTE (Standort = FB 22 Geowiss., GFG, Geographie, Signatur = Za 171)

GEOGRAPHIE UND SCHULE (Standort = FB 22 Geowiss., GFG, Geographie, Signatur = Zc 180)

PRAXIS GEOGRAPHIE  (Standort = FB 22 Geowiss., GFG, Geographie, Signatur = Za 19)

ZEITSCHRIFT FÜR GEOGRAPHIEDIDAKTISCHE FORSCHUNGEN (Standort = FB 22 Geowiss., GFG, Geographie, Signatur = Za 139)

Im Folgenden wird keine Garantie auf Vollständigkeit gegeben. 

1. Neuere Didaktik- und Lehrbücher

Böhn, D. (Hrsg.) (2013): Wörterbuch der Geographiedidaktik. Begriffe von A-Z. Braunschweig.
Brucker, A. (Hrsg.) (³2016): Geographiedidaktik in Übersichten. Hallbergmoos.
Budke, A. und M. Kuckuck (Hrsg.) (2016): Politische Bildung im Geographieunterricht. Stuttgart.
Budke, A. und M. Kuckuck (2015): Geographiedidaktische Forschungsmethoden. Berlin.
Budke, A. (Hrsg.) (2008): Interkulturelles Lernen im Geographieunterricht. Potsdam.
Haubrich, H. (Hrsg.) (2006): Geographie unterrichten lernen. Die neue Didaktik der Geographie konkret. München.
Haversath, J.-B. (Moderator) (2012): Geographiedidaktik. Theorie, Themen, Forschung. Braunschweig.
Hemmer, I. (Hrsg.) (2010): Schülerinteresse an Themen, Regionen und Arbeitsweisen des Geographieunterrichts. Ergebnisse der empirischen Forschung und deren Konsequenzen für die Unterrichtspraxis. Weingarten.
Kanwischer, D. (Hrsg.) (2013): Geographiedidaktik. Ein Arbeitsbuch zur Gestaltung des Geographieunterrichts. Stuttgart.
Kestler, F. (2014): Einführung in die Didaktik des Geographieunterrichts: Grundlagen der Geographiedidaktik und ihrer Bezugswissenschaften. Bad Heilbrunn.
Kroß, E. (Hrsg.) (2002): Geographiedidaktik aktuell. Seelze-Velber.
Lenz, T. (Hrsg.) (2008): Geographie unterrichten. Didaktische und methodische Wegweiser. Seelze.
Leser, H. (Hrsg.) (152011): Diercke-Wörterbuch Geographie. Raum, Wirtschaft und Gesellschaft, Umwelt. Braunschweig.
Meyer, C. (Hrsg.) (2011): Geographische Bildung. Kompetenzen in didaktischer Forschung und Schulpraxis. Braunschweig.
Plien, M. (2017): Filmisch imaginierte Geographien Jugendlicher. Der Einfluss von Spielfilmen auf die Wahrnehmung der Welt. Stuttgart.
Reinfried, S. und H. Haubrich (Hrsg.) (2015): Geographie unterrichten lernen. Die Didaktik der Geographie. Fachbuch. Cornelsen Verlag Frankfurt am Main
Rhode-Jüchtern, T. und A. Schneider (2012): Wissen, Problemorientierung, Themenfindung im Geographieunterricht. Schwalbach am Taunus.
Rhode-Jüchtern, T. (2009): Eckpunkte einer modernen Geographiedidaktik. Hintergrundbegriffe und Denkfiguren. Seelze-Velber.
Rinschede, G. (³2007): Geographiedidaktik. Paderborn. [Grundriss Allgemeine Geographie]
Rolfes, M. (Hrsg.) (2014): Metzler Handbuch 2.0. Geographieunterricht. Ein Leitfaden für Praxis und Ausbildung. Braunschweig.
Schallhorn, E. (2007): Erdkunde-Methodik. Handbuch für die Sek. I und II. Berlin
Wüthrich, C. (2013): Methodik des Geographieunterrichts. Braunschweig. [Das Geographische Seminar]

2. Diercke Methoden

Budke, A. (Hrsg.) (2012): Diercke Kommunikation und Argumentation. Braunschweig.
Gryl, I. (Hrsg.) (2016): Reflexive Kartenarbeit. Methoden und Aufgaben. Braunschweig.
Hägele, M., A. Oeder und S. Schuler (Hrsg.) (2016): Diercke denken lernen mit Karten. Problemorientierte Kartenarbeit in 45 Minuten. Braunschweig.
Schleicher, Y. (Hrsg.) (2012): Diercke multimediale Methoden. Braunschweig.
Schuler, S. (Hrsg.) (²2016): Mehr denken lernen mit Geographie. Braunschweig.
Schuler, S. (Hrsg.) (²2013): Diercke Methoden 1. Denken lernen mit Geographie. Braunschweig.

Internetportale

Globales Lernen,

Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)

Studienseminare

Studienseminare RP 

Verbände

Deutsche Gesellschaft für Geographie (DGFG),

Verband der Didaktiker an Hochschulen (HGD),

Verband deutscher Schulgeographen (VDSG)